Aktuelles

Deutsch-französischer Austausch zur Energiewende

Auf Einladung der Vorsitzenden der Deutsch-französischen Gesellschaft für die Energiewende hat Gabriele Krater (rechts im Bild), Vorsitzende von wom.e.n., über die Energiewende und ihre Bedeutung für das Land Nordrhein-Westfalen berichtet. Die Veranstaltung fand am 10. September statt. Es diskutierten Marjolaine Meynier-Millefert, Abgeordnete der Assemblee Nationale, En marche, Dr. Stefan Aykut, Junior Professor für Soziologie aus Hamburg, Julie Hamann, Programmmitarbeiterin der Deutschen Gesellschaft für auswärtige Politik, sowie als Moderatorin Ursula Groden-Kranich, MdB, CDU und Delegationsmitglied der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung.
Im Mittelpunkt des intensiven Austauschs stand die Frage, wie die Energiewende und eine moderne, klimafreundliche Energiepolitik sozial gerecht gestaltet werden können. Was können Nordrhein-Westfalen und Frankreich bei diesen Themen voneinander lernen? Neben gesellschaftlicher Akzeptanz spielen auch die Fragen von Verbraucher- und Industriepreisen eine große Rolle, darin waren sich alle Rednerinnen und Redner einig.

Klausurtagung 2019

Arbeitswelt der Zukunft

Neue Formen der Zusammenarbeit standen im Mittelpunkt der diesjährigen Klausurtagung von wom.e.n. – dem Netzwerk für Frauen in der Energiewirtschaft. So startete die Klausurtagung am Freitag, den 13. September 2019 bei BEW, Essen, mit einem Vortrag zu „Agile Collaboration: Die Antwort auf alle Herausforderungender Zusammenarbeit?“ von Jan Lachmann, Personalleiter GuideCom GmbH. Bis in den Abend hinein diskutierten die Teilnehmerinnen im Anschluss, was das für die Arbeitswelt von heute und morgen bedeutet. Der Samstag schloss sich dem nahtlos an mit einem intensiven Austausch zur Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Generationen. Dieses Thema, so waren sich die 20 anwesenden Mitglieder einig, ist so wichtig, dass es in einer eigenen Veranstaltung mit dem BEW vertieft werden soll.

Bericht von der Mitgliederversammlung

Immer unter Strom

Hochspannend war die Mitgliederversammlung von wom.e.n. am 13. Mai 2019, die diesmal im Strommuseum Recklinghausen stattfand. Vor knapp 15 Teilnehmerinnen berichtete der Vorstand über das vergangene Jahr, auch über seine Aktivitäten, neue Mitglieder zu gewinnen: „Am meisten Aufmerksamkeit und Zulauf haben wir in den letzten Jahren bei der Branchenmesse E-World in Essen bekommen,“ stellte Gabriele Krater, Vorsitzende von WOMEN.ENERGY.NETWORK e.V., fest. „Wenn wir also als Verein weiter wachsen und eine starke weibliche Stimme in der Energiewelt sein wollen, müssen wir hier ansetzen.“ An welchem Stand und wie die Präsenz bei der E-World im nächsten Jahr ausgebaut werden soll, wird Thema des nächsten Treffens sein. Die Mitglieder brachten weitere Themenvorschläge für die nächsten Sitzungen und die anstehende Klausurtagung ein, die am 13. und 14. September 2019 in Essen stattfindet. Ferner wurde der Geschäfts- und Kassenbericht 2018 zur Kenntnis genommen und der Vorstand entlastet. Die Mitglieder dankten den Vorstandsfrauen für ihr großes Engagement.

Ein Highlight der Mitgliederversammlung war die anschließende Führung durch das Strommuseum. Sprichwörtlich spannende Geschichten zur Elektrifizierung und zur Industrialisierung Deutschlands hatte die Historikerin Anja Fähnrich zu erzählen. Das Strommuseum zeigt ein breites Spektrum von einer typischen Küche der 50er Jahre über Unterhaltungsmedien bis hin zu ersten E-Autos. „Der Besuch hat sich gelohnt“, waren sich die Teilnehmerinnen einig und nahmen auch noch einen Buchtipp mit: „Das Paradies der Damen“ von Emile Zola.  

 

Neujahrsempfang 2019

Zum Neujahrsempfang 2019 hatte die Trianel GmbH am 20. Februar nach Aachen eingeladen. Ein Resümee 20 Jahre nach der Liberalisierung der Energiemärkte verknüpft mit einer Einschätzung, unter welchen Bedingungen die Energiewende gelingen wird, und ein Impuls-Workshop standen auf dem Programm.

Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Trianel GmbH, veranschaulichte eindrucksvoll am Beispiel seines Unternehmens die Veränderungen, die sich auf den Energiemärkten in den letzten zwei Jahrzehnten abgespielt haben. Da die Komplexität und Dynamik in der Energiewirtschaft weiter wächst, gilt es auch zukünftig, neue flexible Strategien umzusetzen und Ressourcen noch effizienter einzusetzen, um die jeweils eigene Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Im Hinblick auf den Transformationsprozess, den es bedarf, um sicher aus der kohlebasierten Stromerzeugung auszusteigen, hob Sven Becker die Bedeutung der anstehenden Gestaltung der Rahmenbedingungen für das notwendige Invest in gasbasierte Stromerzeugung, für den Ausbau der Erneuerbaren, für den erforderlichen Netzaus- und -umbau auf Übertragungsnetz- und Verteilnetzebene sowie für die Errichtung von großvolumigen Speichern hervor.

 

Impuls-Workshop zum Design Thinking

 

Den anschließenden Workshop Design Thinking eröffnete Hans Gerd Kummer, Trianel Akademie, mit einer Kurzerläuterung zu dieser Innovationsmethode. Daraufhin durchliefen die Vereins-Mitglieder und Interessentinnen – mit viel Kreativität und Spaß – an einer konkreten Aufgabe die sechs Phasen von Design Thinking. Ein weiteres Highlight bildete ein Abstecher in den Trading Floor, der von Dr. Nadja Thomas, Pressesprecherin der Trianel GmbH, fachkundig begleitet wurde. So gab es genug Gesprächsstoff, um den Abend mit Networking bei einem Glas Sekt angeregt ausklingen zu lassen.

 

2019 - WOM.E.N. zum 3. Mal auf der E-world

Nunmehr zum dritten Mal trafen sich seit ihrer Gründung die Mitglieder und Interessentinnen des WOMEN.ENERGY.NETWORK e.V.

Am Stand der Landesregierung NRW stellte das Netzwerk erstmals ihre Flyer und ihr Roll up vor, damit wird deutlich, dass sich das Frauennetzwerk weiter etabliert und professionalisiert. Vorher hatte unser Mitglied Daniela Wallikewitz von der ASEW die Gelegenheit beim Verband kommunaler Unternehmen zum vernetzten Arbeiten vorzutragen. Erstaunlicherweise hat sich wieder - wie in den letzten beiden Jahren - gezeigt, dass gerade die Präsenz auf der E-world das Interesse der weiblichen Besucher der E-world weckt, was möglicherweise mit der dortigen männlichen Überrepräsentanz zu tun hat. WOMEN.ENERGY.NETWORK e.V. wird weiterhin daran arbeiten, diesen "kleinen" Unterschied auszugleichen, so z.B. mit dem Neujahrsempfang, aber sicher auch auf der nächsten E-world.

Auch in 2019: wom.e.n. auf der Mädchensitzung in Köln

Wie bereits im Bericht über die letztjährige Mädchensitzung angekündigt, haben die Mitglieder des Vereins auch dieses Jahr im Zelt auf dem Neumarkt in Köln mitgefeiert. Besondere Bewunderung erfuhr dabei die
1. Damengarde Coeln 2014 e.V. mit ihrem Tanzoffizier Uwe - im Röckchen ! Auch dieses Jahr war wieder Cat Ballou mitreißend genau wie eine der neuen Bands im Kölner Karneval: Lupo. Eine stets sichere Bank des rheinischen Frohsinns Et Rumpelstilzje (Fritz Schops) bekam ebenfalls viel Applaus. Gut gelaunt und unter Absingen der soeben zur Gehör gebrachten Karnevallsschlager versprachen sich die anwesenden Mitglieder auf jeden Fall nächstes Jahr wieder dabei zu sein. Und was die Mitglieder dieses Vereins versprechen, dass halten sie auch......

Marktraumstellung – ein komplexes Thema anschaulich dargestellt

Am 21. November hatte Dr. Sabine Schulte-Beckhausen zu WTS-Legal, einer der führenden Steuerkanzleien Deutschlands eingeladen. 12 Mitglieder von WOMEN.ENERGY.NETWORK e.V. und 2 Mitarbeiter von WTS Legal ließen sich von Fabienne Goldbach von Net Connect Germany das "Großprojekt L-/H- Gasumstellung im westlichen Deutschland − Herausforderungen, entstehende Kosten und Finanzierung" vortragen.

Frau Goldbach erläuterte anschaulich, dass in Deutschland zwei Gasqualitäten verwendet werden: in Süd- und Ostdeutschland ausschließlich das H-Gas, in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen das niederkalorische L-Gas. Das L-Gas stammt aus deutschen und niederländischen Quellen, die zur Neige gehen. Darüber hinaus, kommt es aufgrund der Gewinnung immer wieder zu Erdbeben, so dass die niederländische Regierung die Förderung im Feld Groningen bis 2030 einstellen wird. Deshalb müssen die Gebiete in Deutschland, die derzeit noch mit HL-Gas versorgt werden, sukzessive auf LH-Gas umgestellt werden: d.h. ca. 5,5 Mio. Gasverbrauchsgeräte von ca. vier Mio. Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden sind technisch umzurüsten.

Die Umstellung erfordert drei Schritte: Zunächst eine Erfassung des Bestandes an Gasgeräten. In einem zweiten Schritt wird durch die Verteilnetzbetreiber bzw. durch beauftragte und entsprechend zertifizierte Firmen das jeweilige Gerät umgerüstet. In einem dritten Schritt folgt eine Qualitätskontrolle. Bei neueren Geräten ist die Umstellung relativ problemlos möglich. Ältere Geräte hingegen sind baulich anzupassen bzw. evtl. sogar auszutauschen.

Der Umbau ist kostenintensiv und wird über eine Umlage bundesweit auf alle Gaskunden gewälzt. Fabienne Goldbach gab zu Bedenken, dass nur eine Handvoll Geräteherstelle am Markt wären, so dass ein Monopolmarkt entstehen könnte. Zudem gebe die Marktraumumstellungsumlage keine Effizienzanreize. Die Umstellung der Endverbraucher bezifferte Fabienne Goldbach auf wahrscheinlich 2,5 Mrd. €, im schlimmsten Fall  könnten aber auf 3,8 Mrd. € anfallen. Fabienne Goldbach entwickelte im Vortrag ein Modell zu einer alternativen, kostengünstigeren Umstellung.

Im Anschluss gab es noch eine lebhafte Diskussion darüber, wie die Umstellung tatsächlich finanziert werde könne und zur Frage, ob tatsächlich monopolistische Strukturen zu erwarten seien.Insgesamt war diese Veranstaltung ausgesprochen informativ, da alle auch als Verbraucherinnen mit Gasthermen zu Hause angesprochen waren.

Der Ausklang mit einem Gläschen Sekt wurde wie immer zum Austausch der Mitglieder untereinander und zum netzwerken genutzt. Während die Teilnehmerinnen den Heimweg antraten, traf sich der Vorstand zu einer Sitzung, in der die Planungen für 2019 besprochen wurden, von denen bald zu hören sein wird.

wom.e.n. bei der Ringvorlesung an der Hochschule Ruhr West in Mülheim

Wir wurden am 26. Juni 2018 von Professor Oelmann, Wasser- und Energieökonomik,  zu eine Vorlesung eingeladen. An der Hochschule Ruhr West, Mülheim, findet jedes Jahr eine Ringvorlesung Im Rahmen des Studienganges „Energie- und Wassermanagement“ statt.

Neben Themen wie Sektorkopplung, Digitalisierung, E-Mobilität und Erneuerbare Energien sollten sich die Studentinnen und Studenten etwas über den Sinn von  „Frauennetzwerke in der Energiewirtschaft im 21. Jahrhundert – eine Notwendigkeit?!“ erfahren. Zunächst stellte Prof. Oelmann das Thema und die Referentinnen vor. Gabriele Krater, Vorsitzende von WOMEN.ENERGY.NETWORK e.V., machte mit ihrem Kurzvortrag „Frauennetzwerke im 21. Jahrhundert - eine Notwendigkeit“ den Anfang. Sie schilderte darin sehr anschaulich die Geschichte der Gleichstellung von Frauen und Männern und warum dies beileibe noch eine aktuelle gesellschaftliche Frage bleiben muss. Dr. Sabine Schulte-Beckhausen, Partnerin im Bereich Energierecht und Verbrauchsteuern bei WTS, berichtete über die komplexe Stromwirtschaft der Bundesrepublik und warum Frauennetzwerke in der Energiewirtschaft besonders wichtig sind. Danach trug Alice Rodemann vor. Sie ist legal Council bei innogy, und stellte das internationale Woman´s Network der RWE-Gruppe vor. Die anschließende Diskussion der ca. 50 Studierenden war sehr rege und nach Auskunft von Prof. Oelmann ungewöhnlich engagiert. Nach der Veranstaltung wurde im Foyer bei Wasser, Sekt und Salzstangen genetzwerkt und geklönt. Das Fazit der Studentinnen: unbedingt wiederholen!

The second time - 2. Klausurtagung

Am 15. und 16. Juni 2018 trafen sich 15 Frauen zur 2. Klausurtagung in Essen. Ziel war es, die Zusammenarbeit im Netzwerk weiter auszubauen, Erfahrungen auszutauschen und die persönlichen Kontakte zu vertiefen.

„Gott schenkt uns die Nüsse, aber er knackt sie uns nicht auch noch.“ Mit diesem russischen Sprichwort leitete Maren Lorth, Gründerin und Inhaberin von Mi [de] Mittelstand denken ihren Impulsvortrag zum Thema „Change Management“ ein. Neben fachlichen Informationen wurde der Change Management-Gedanke insbesondere durch kurze spielerische Sequenzen mit „Aha-Effekt“ bzgl. eigener Gewohnheiten und Handlungsmuster unterbrochen.

Ein weiteres Highlight war die „Kollegiale Fallberatung“ von Cathrin Hauk, systemischer Coach. Anhand eines konkreten Fallbeispiels wurde die Vorgehensweise veranschaulicht und direkt praktisch angewendet. Eine Wiederauflage dieser Anwendung in einer der nächsten Klausurtagungen wurde von allen Teilnehmerinnen nachdrücklich begrüßt.

Unabhängig vom großen beruflichen Erfolg aller Teilnehmerinnen kam die Problematik „Frau sein“ in der männerdominierten Energie- und Wasserwirtschaft auch dieses Mal wieder zur Sprache. Dies wird sicherlich auch zukünftig ein Thema des Frauennetzwerks sein. Weiterhin wurde besprochen, wie man das Netzwerk weiter stärken und ausbauen kann. Dazu sollen neue Frauen als Mitglieder gewonnen und die Präsenz des Vereins in der Branche gesteigert werden.

Insgesamt wurde die Klausurtagung von allen Teilnehmerinnen als fachlich und persönlich bereichernd empfunden – eine gute Basis für die Zukunft!

Der neue wom.e.n. Vorstand traf sich zu seiner 1. Sitzung

Der neue Vorstand traf sich am 4. Mai 2018 zum ersten Mal zu einer Vorstandssitzung in den Räumlichkeiten von Frau Dr. Jung in Frechen. 

Themen der Vorstandssitzung waren die anstehende Klausurtagung am 15. und 16. Juni 2018, die Einflüsse der neuen EU-DSGVO für den Verein sowie die Aufteilung der anstehenden Aufgaben. 

Es war nicht nur eine vom Wetter her sonnige Sitzung sondern auch vom Gemüt: der neue Vorstand versteht sich sehr gut und freut sich auf die gemeinsame neue Amtszeit und Arbeit für und mit dem Verein wom.e.n.

wom.e.n meets Landespolitik

Eine Besichtigung des Landestags von Nordrhein-Westfalen und eine Expertenrunde zur Energiepolitik der neuen Landesregierung standen am Mittwoch, den 14. März 2018 auf dem Programm. Über 20 Mitglieder und Interessierte des Frauen-Energienetzwerkes wom.e.n. nutzten die Gelegenheit für ein Fachgespräch mit Christian Untrieser, MdL, von der Landtagsfraktion der CDU.

Während bei der Besichtigung des Plenarsaals Fragen zur Abstimmung zwischen Parlament und Ministerien sowie zur Arbeitsweise der Fraktionen im Vordergrund standen, ging es im anschließenden Fachgespräch um aktuelle Fragen der Energiepolitik: Wie will NRW weiter Energieland Nummer 1 bleiben? Welche Energieträger werden in Zukunft Priorität haben? Welche Bedeutung wird die Braunkohle noch in Zukunft haben? Wie bewertet die CDU-Landtagsfraktion die Rolle der Windenergie? Und wie schätzen die Mehrheitsfraktionen den geplanten Deal zwischen RWE und e.on ein? Diese und viele weitere Fragen diskutierten die Vertreterinnen von wom.e.n. engagiert und kompetent mit Herrn Untrieser, der unter anderem die Energiepolitik der CDU-Fraktion verantwortet. Der Blick hinter die Kulissen des Politikbetriebs ist bereits jetzt zum Highlight des Jahres geworden, so die Ansicht der Energiefachfrauen. 

wom.e.n. auch 2018 auf der E-World

Auch in diesem Jahr traf sich das Frauennetzwerk wom.e.n. auf E-world energy & water in Essen. Am7. Februar 2018 versammelten sich 15 Mitglieder und Interessenten am Stand der Wilken PRO GmbH, um Erfahrungen über MitarbeiterInnenrekrutierung in der Energiewirtschaft austauschen. Dr. Marion Kapsa, Geschäftsführerin der Stadtwerke Brühl, berichtete zu Beginn von aktuellen Herausforderungen qualifiziertes Personal als Stadtwerk zu gewinnen. Christine Tomschi, Geschäftsführerin der Wilken PRO GmbH stellte die Kampagne #dasistunsegal der Wilken Software Group vor, die erstmalig in 2017 sehr erfolgreich durchgeführt wurde. Im Anschluss an die Impulsvorträge wurde intensiv über weitere Maßnahmen zur Personalrekrutierung sowie zur Attraktivitätssteigerung der Energiewirtschaft als Arbeitgeber, insbesondere auch für Frauen, diskutiert. Im Mittelpunkt stand dabei auch, wie wom.e.n. durch Ihren Expertinnenpool einen Beitrag zur Attraktivitäts-steigerung leisten kann.


wom.e.n. auf der Mädchensitzung in Köln

Das Jahr 2018 begann für die Mitglieder des Vereins gleich mit einer ausgelassenen sog. Mädchen-sitzung zum Auftakt der diesjährigen (sehr kurzen) närrischen Session. Die Domstürmer, Cat Ballou und Maritta Kölner heizten den Damen musikalisch so richtig ein, als Krätzchenssänger begeisterte Martin Schops das Publikum. Nach fünf Stunden war hinreichend Energie erzeugt und verbraucht worden, so dass alle zufrieden und etwas erledigt, aber mit dem festen Vorsatz nächstes Jahr (14.01.2019) wieder dabei zu sein, nach Hause gingen. Ähnlich energiegeladen wird das Jahr für den Verein weiter gehen, wie Sie dem Jahresprogramm für das
1. Halbjahr 2018 entnehmen können.

Mitgliederversammlung und Sommerempfang 2017

Am 7. Juni trafen sich 21 von 34 Mitglieder zur Mitgliederversammlung und zum Sommerempfang bei missio, dem Internationalen Katholischen Missionswerk e.V. in Aachen. Themenschwerpunkt der Mitgliederversammlung war die Kooperation mit anderen Frauennetzwerken sowie die Präsenz und Außendarstellung der Vereinsmitglieder auf Veranstaltungen. Ebenso nimmt der Expertinnenpool für die Darstellung auf der Website Gestalt an, so dass auch dafür demnächst mit der Außenwerbung begonnen werden kann.

Christine Tomschi, die Geschäftsführerin bei der Wilken PRO GmbH in Ulm geworden ist, wird als Kassenprüferin des Vereins von Sabine Rauser, stellvertretende Geschäftsführerin der BDEW Landesgruppe NRW abgelöst.

Der Sommerempfang begann mit der Begrüßung durch den Vizepräsidenten von missio, Herrn Dr. Gregor Freiherr von Fürstenberg. Er gab einen anschaulichen Überblick über die Arbeit der missio in aller Welt und betonte, dass Mikrokredite fast ausschließlich an Frauen vergeben werden, da diese erfolgreich wirtschaften und ein Garant für die Rückzahlung der Kredite seien.

Strategien zur optimierten Umsetzung des Messstellenbetriebsgesetzes war Thema des Fachvortrags von Constanze Marambio, von B.E.T. – Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH in Aachen. Deutlich wurde, dass der Roll out noch Zeit, Geld und Expertise brauchen wird. Neue Geschäftsfelder gilt es von Stadtwerken zu erschließen, aber auch neue, große Player wie google oder die Telekom drängen auf diesen Markt.

Cathrin Hauk, Referatsleiterin Unternehmenskommunikation bei missio, führte anschließend durch das Haus der missio, dem ehemaligen Krankenhaus der Stadt Aachen und eine Ausstellung, die das Wirken der missio in aller Welt darstellte. Missio finanziert z.B. die Ausbildung von Mädchen, klärt über weibliche Genitalbe-schneidung auf oder fordert, keine illegalen Rohstoffe, wie z.B. Coltan für Handys, aus Konfliktregionen zu verwenden.

Dies und anderes gab genug Themen, um den Abend bei angeregten Gesprächen und einem Glas Sekt ausklingen zu lassen. Der Jahresbericht 2016/2017 ist in der Rubrik Über uns / Jahresberichte veröffentlicht.

Think big!

Vom 24. bis zum 25. März 2017 fand die 1. Klausurtagung von wom.e.n. statt. Knapp ein Jahr nach Gründung des Vereins trafen sich 18 Frauen, um sich schwerpunktmäßig über Karrierewege und erfolgreiches Netzwerken auszutauschen.

Dr. Marion Kapsa, Geschäftsführerin der Stadtwerke Brühl und Birgit Henschel-Neumann von der EL-Net Consulting AG schilderten ihren beruflichen Werdegang mit allen Höhen und Tiefen. Ihr gemeinsames Fazit: "Ein konkretes Ziel vor Augen zu haben, ist für den beruflichen Erfolg genauso wichtig, wie Härte zu zeigen und mutig zu sein."

Thema der Klausurtagung war auch, wie sich das Netzwerk weiterentwickeln und vor allem die Anzahl an Mitgliedern gesteigert werden kann. Hierzu wurden konkrete Maßnahmen diskutiert und die Bildung eines Pools von Expertinnen beschlossen. Der Expertenpool soll für Headhunter, Veranstalter und Personalchefs eine Quelle sein, um qualifizierte Mitarbeiterinnen, Vortragende, Fachfrauen, Diskutantinnen und Expertinnen zu finden. Denn in der männlich dominierten Energiewirtschaft sind Fachfrauen vielfach nicht bekannt.

 Fazit der Teilnehmerinnen der Klausurtagung war, dass diese Tagung das Netzwerk persönlich und inhaltlich bereichert und fortentwickelt hat. Auf dieser Basis wird das Netzwerk erfolgreich weitermachen können.

wom.e.n auf der E-World

Bereits zum zweiten Mal in diesem  Jahr traf sich das Frauennetzwerk wom.e.n – Women.Energy.Network e.V.  Diesmal wurde als Veranstaltungsort am
08. Februar  die E-world energy & water in Essen gewählt. Hier stellte freundlicherweise die Landes-regierung NRW zwischen 16 – 18 Uhr Tische für das Netzwerktreffen zur Verfügung.

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Netzwerktreffen E-World.pdf
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Neujahrsempfang 2017


Am 19. Januar 2017 startete das wom.e.n.-Jahr mit einem Neujahrsempfang. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen zwei Vorträge: 

  • Zukunftsorientierte Personalentwicklung in einem kommunalen Stadtwerke
  • Ein Vogelflug über das EEG 2017

Business Breakfast

Die Resonanz auf die Gründung von wom.e.n. war überragend: Schon 21 Frauen aus den unter-schiedlichsten Unternehmen der Energiebranche und den unterschiedlichsten Berufen haben an dem ersten Treffen in Aachen teilgenommen. Gabriele Krater, Vorstand von wom.e.n., begrüßte die neuen Mitglieder, stellte die Idee des Vereins vor und nannte erste Meilensteine und Termine. Ein Vortrag zur „Digitalisierung der Energiewirtschaft“ von Christine Tomschi mit anschließender Diskussionsrunde rundeten den Vormittag ab.


Gründungsversammlung

In unserem ersten Treffen haben wir, 15 Gründungs-mitglieder, uns über unsere Ziele und die Satzung des Vereins verständigt. Zum Vorstand wurden Gabriele Krater als 1. Vorsitzende, Dr. Marion Kapsa und Monika Flocke als stellvertretende Vorsitzende sowie Desiree Jung als Schatzmeisterin  gewählt.

Ziel ist es zunächst, sich einmal im Quartal zu treffen.

 

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wom.e.n. Satzung.pdf
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